Daniel Napp:
DR. BRUMM und die verflixte Gemüsekiste
Aus der Reihe Kleine Lesehelden
Mit Bildern von Thorsten Saleina
Thienemann 2025, 80 Seiten, ab 6 Jahren
Beim gemeinsamen Fitness-Training am frühen Morgen staunt der Bär Dr. Brumm über seinen Freund Dachs. Zwölf Klimmzüge schafft der spielend, während er keinen einzigen zustande bringt. Dachs rät, es ihm gleich zu tun und Gemüse zu essen, um stark zu werden. Zu diesem Zweck empfiehlt er das wöchentliche Gemüsekisten-Abo von Bauer Hackenpiep. Der liefert knackfrisches Gemüse aus der Region direkt vor die Haustür.
Dr. Brumm will das einmal ausprobieren und in dem Glauben, dass viel ihm viel hilft, bestellt er eine Lieferung im größten Format. Dass dafür dann ein Traktor anrollt, macht ihn sprachlos. Nun heißt es, das Gemüse zu verwerten und zwar morgens, mittags und abends. Als er den Gemüseberg endlich mit Hilfe seiner Freunde abgetragen hat, rückt Bauer Hackenpiep schon mit der Lieferung für die nächste Woche an. „Rückgabe, Umtausch und Reklamation von bereits geerntetem Gemüse ist absolut ausgeschlossen“, informiert er auf Nachfrage. Da hat Brumms Freund Pottwal eine Idee: „Von ungeerntetem Gemüse ist aber nirgends die Rede.“ Weil das nicht im Kleingedruckten stehe, könne man es doch einfach zurückernten. Das leuchtet allen ein.
Als es Nacht geworden ist, rumpelt ein hoch mit Gemüse beladener Anhänger in Begleitung tierischer Gestalten auf Bauer Hackenpieps Felder. Und nach einer Stunde gemeinsamer Feldarbeit der Freunde steckt Brumms Gemüse wieder in der Erde oder klebt an Pflanzen fest.
Die Geschichte von Dr. Brumm ist kurzweilig geschrieben und leicht verständlich. Sie endet mit einem sehr humorvollen Schluss. Trotz der Lieferbelagerung hat der Bär begriffen, dass Gemüse an sich doch eine gute Sache ist. Die Erzählung reiht sehr kurze Kapitel aneinander und schließt sie jeweils durch ein altersangemessenes Rätsel zum Textinhalt ab. Der Druck in Fibelschrift kommt Erstlesern zugute.
Thorsten Saleina hat Brumm, den schusseligen Bären, und seine Freunde in seinen farbenfrohen Bildern sehr humorvoll dargestellt, indem er ihre Besonderheiten liebevoll überzeichnet. Ihre Überforderung deutet er in einem gelungenen, bewegten Buchcover an.
Die vorliegende Geschichte ist für Leseanfänger ab der 2. Klasse geeignet.
Daniel Napp:
DR. BRUMM und die verflixte Gemüsekiste
Aus der Reihe Kleine Lesehelden
Mit Bildern von Thorsten Saleina
Thienemann 2025, 80 Seiten, ab 6 Jahren
Beim gemeinsamen Fitness-Training am frühen Morgen staunt der Bär Dr. Brumm über seinen Freund Dachs. Zwölf Klimmzüge schafft der spielend, während er keinen einzigen zustande bringt. Dachs rät, es ihm gleich zu tun und Gemüse zu essen, um stark zu werden. Zu diesem Zweck empfiehlt er das wöchentliche Gemüsekisten-Abo von Bauer Hackenpiep. Der liefert knackfrisches Gemüse aus der Region direkt vor die Haustür.
Dr. Brumm will das einmal ausprobieren und in dem Glauben, dass viel ihm viel hilft, bestellt er eine Lieferung im größten Format. Dass dafür dann ein Traktor anrollt, macht ihn sprachlos. Nun heißt es, das Gemüse zu verwerten und zwar morgens, mittags und abends. Als er den Gemüseberg endlich mit Hilfe seiner Freunde abgetragen hat, rückt Bauer Hackenpiep schon mit der Lieferung für die nächste Woche an. „Rückgabe, Umtausch und Reklamation von bereits geerntetem Gemüse ist absolut ausgeschlossen“, informiert er auf Nachfrage. Da hat Brumms Freund Pottwal eine Idee: „Von ungeerntetem Gemüse ist aber nirgends die Rede.“ Weil das nicht im Kleingedruckten stehe, könne man es doch einfach zurückernten. Das leuchtet allen ein.
Als es Nacht geworden ist, rumpelt ein hoch mit Gemüse beladener Anhänger in Begleitung tierischer Gestalten auf Bauer Hackenpieps Felder. Und nach einer Stunde gemeinsamer Feldarbeit der Freunde steckt Brumms Gemüse wieder in der Erde oder klebt an Pflanzen fest.
Die Geschichte von Dr. Brumm ist kurzweilig geschrieben und leicht verständlich. Sie endet mit einem sehr humorvollen Schluss. Trotz der Lieferbelagerung hat der Bär begriffen, dass Gemüse an sich doch eine gute Sache ist. Die Erzählung reiht sehr kurze Kapitel aneinander und schließt sie jeweils durch ein altersangemessenes Rätsel zum Textinhalt ab. Der Druck in Fibelschrift kommt Erstlesern zugute.
Thorsten Saleina hat Brumm, den schusseligen Bären, und seine Freunde in seinen farbenfrohen Bildern sehr humorvoll dargestellt, indem er ihre Besonderheiten liebevoll überzeichnet. Ihre Überforderung deutet er in einem gelungenen, bewegten Buchcover an.
Die vorliegende Geschichte ist für Leseanfänger ab der 2. Klasse geeignet.