Barbara Rose:
Die Feenschule 6 – Der sagenhafte Funkenstein
Illustratorin: Naeko Ishida
Oetinger Verlag 2019, 106 Seiten, ab 6 Jahren
Die kleine Blütenfee Rosalie langweilt sich in der Feenschule Blütenwald. Ihr kommt es vor, als wiederhole sich alles, als habe sie alles schon tausendmal gemacht. Jolanda, ihr Einhorn, spürt das und bringt es auf den Punkt: „Du möchtest etwas erleben, stimmt`s? Etwas richtig Aufregendes.“
Der Auftrag, mit ihren Freundinnen den Feenbriefkasten zu leeren, lenkt Rosalie von ihrer Unzufriedenheit ab. Zu viert machen sie sich auf den Weg. Durch das Reich des Ufergrimselkönigs Max am Murgelsee über die maigrüne Kicherblumenwiese – dort am Rand steht er. Ein hellroter Briefkasten mit einem kleinen Türmchen, auf dem eine Fahne weht. Hier landen die Wunschbriefe der Menschenkinder. Jede Fee zieht einen Brief heraus, der wundersamerweise genau auf sie zugeschnitten ist.
Rosalie ist erstaunt. Das Mädchen Paula beklagt sich über die Eintönigkeit seines Lebens und bittet Rosalie darum ihr zu raten, wie auch sie einmal etwas Tolles, Abenteuerliches erleben kann. – Wie gut kann die kleine Blütenfee sie verstehen! Wieder macht sich Unruhe in Rosalie breit. Doch schneller als gedacht ergibt sich für sie die Chance auf ein Abenteuer. Elvira, die unermüdlich auf dem Hof und im Stall arbeitende Werkelfee, bringt sie auf die Idee. Sie vertraut der kleinen Fee an, dass ihr die Zeit fehlt, um aus dem Grummelfelsen einen Funkenstein zu holen. Funkensteine, so erfährt diese, entzünden sich selbst und sorgen im Kamin des Internats für Feuer, ohne dass es kontrolliert werden muss. Auf mollige Wärme will Rosalie nicht verzichten, aber entscheidender ist für sie die Tatsache, dass die Reise zu diesem magischen Ort nicht ungefährlich ist. Ohne Elvira ihre Absicht zu erklären beschließt sie selbst den Stein zu holen. Dies wird ihr Abenteuer! Mit ihrer besten Freundin Nikki und dem Trolljungen Jokkel macht sie sich auf den Weg. Zusammen erleben sie wundersame, schöne, aber auch riskante Situationen wie die Gefangennahme durch den Kobold Warzenknarz im Purpurwald.
Und das Menschenkind Paula? Welches Abenteuer erlebt es? Elvira hat dem Mädchen geraten, sich von seinen Eltern doch einfach einen abenteuerlichen Tag zu wünschen. Jetzt macht Paula mit ihrem Vater eine Lama-Tour.
Das Buchcover zeigt Jokkel, wie er mit den beiden Feenmädchen durch die Luft saust. Naeko Ishida lässt das Grün des Feenlandes vorherrschen und hat Details aufwändig mit „Feenstaub“ verziert. Farbintensive Vorsatzpapiere zeigen die Lage des Internats Blütenwelt in einer Landschaft voller magischer Orte und machen es möglich, Rosalies Reise zu verfolgen. In den Text des Buches sind zahlreiche halbseitige, manchmal seitenübergreifende farbige Bilder eingestreut. Detailreich stehen sie in einem engen Bezug zum Erzähltext.
Barbara Auer erzählt die Geschichte vom sagenhaften Funkenstein fantasievoll. Neben spannungsgeladenen Szenen gelingt es ihr gut, eine Vorstellung vom Leben der kleinen Feen im Internat Blütenwald hervorzurufen. Mit der Parallele zu Paula stellt sie geschickt eine Beziehung zum Leser/zur Leserin her. Schön, dass die Autorin diesen Handlungsstrang zum Schluss noch einmal aufnimmt. Das Buch hat sie in überschaubare Kapitel gegliedert und schafft Übersicht mit einem Inhaltsverzeichnis.
„Der sagenhafte Funkenstein“ ist der 6. Band der Reihe „Die Feenschule“.
Barbara Rose:
Die Feenschule 6 – Der sagenhafte Funkenstein
Illustratorin: Naeko Ishida
Oetinger Verlag 2019, 106 Seiten, ab 6 Jahren
Die kleine Blütenfee Rosalie langweilt sich in der Feenschule Blütenwald. Ihr kommt es vor, als wiederhole sich alles, als habe sie alles schon tausendmal gemacht. Jolanda, ihr Einhorn, spürt das und bringt es auf den Punkt: „Du möchtest etwas erleben, stimmt`s? Etwas richtig Aufregendes.“
Der Auftrag, mit ihren Freundinnen den Feenbriefkasten zu leeren, lenkt Rosalie von ihrer Unzufriedenheit ab. Zu viert machen sie sich auf den Weg. Durch das Reich des Ufergrimselkönigs Max am Murgelsee über die maigrüne Kicherblumenwiese – dort am Rand steht er. Ein hellroter Briefkasten mit einem kleinen Türmchen, auf dem eine Fahne weht. Hier landen die Wunschbriefe der Menschenkinder. Jede Fee zieht einen Brief heraus, der wundersamerweise genau auf sie zugeschnitten ist.
Rosalie ist erstaunt. Das Mädchen Paula beklagt sich über die Eintönigkeit seines Lebens und bittet Rosalie darum ihr zu raten, wie auch sie einmal etwas Tolles, Abenteuerliches erleben kann. – Wie gut kann die kleine Blütenfee sie verstehen! Wieder macht sich Unruhe in Rosalie breit. Doch schneller als gedacht ergibt sich für sie die Chance auf ein Abenteuer. Elvira, die unermüdlich auf dem Hof und im Stall arbeitende Werkelfee, bringt sie auf die Idee. Sie vertraut der kleinen Fee an, dass ihr die Zeit fehlt, um aus dem Grummelfelsen einen Funkenstein zu holen. Funkensteine, so erfährt diese, entzünden sich selbst und sorgen im Kamin des Internats für Feuer, ohne dass es kontrolliert werden muss. Auf mollige Wärme will Rosalie nicht verzichten, aber entscheidender ist für sie die Tatsache, dass die Reise zu diesem magischen Ort nicht ungefährlich ist. Ohne Elvira ihre Absicht zu erklären beschließt sie selbst den Stein zu holen. Dies wird ihr Abenteuer! Mit ihrer besten Freundin Nikki und dem Trolljungen Jokkel macht sie sich auf den Weg. Zusammen erleben sie wundersame, schöne, aber auch riskante Situationen wie die Gefangennahme durch den Kobold Warzenknarz im Purpurwald.
Und das Menschenkind Paula? Welches Abenteuer erlebt es? Elvira hat dem Mädchen geraten, sich von seinen Eltern doch einfach einen abenteuerlichen Tag zu wünschen. Jetzt macht Paula mit ihrem Vater eine Lama-Tour.
Das Buchcover zeigt Jokkel, wie er mit den beiden Feenmädchen durch die Luft saust. Naeko Ishida lässt das Grün des Feenlandes vorherrschen und hat Details aufwändig mit „Feenstaub“ verziert. Farbintensive Vorsatzpapiere zeigen die Lage des Internats Blütenwelt in einer Landschaft voller magischer Orte und machen es möglich, Rosalies Reise zu verfolgen. In den Text des Buches sind zahlreiche halbseitige, manchmal seitenübergreifende farbige Bilder eingestreut. Detailreich stehen sie in einem engen Bezug zum Erzähltext.
Barbara Auer erzählt die Geschichte vom sagenhaften Funkenstein fantasievoll. Neben spannungsgeladenen Szenen gelingt es ihr gut, eine Vorstellung vom Leben der kleinen Feen im Internat Blütenwald hervorzurufen. Mit der Parallele zu Paula stellt sie geschickt eine Beziehung zum Leser/zur Leserin her. Schön, dass die Autorin diesen Handlungsstrang zum Schluss noch einmal aufnimmt. Das Buch hat sie in überschaubare Kapitel gegliedert und schafft Übersicht mit einem Inhaltsverzeichnis.
„Der sagenhafte Funkenstein“ ist der 6. Band der Reihe „Die Feenschule“.