Aktuelles Allgemeine Hinweise Buch des Monats

Buch des Monats Juni 2021

Anna Böhm:

Die Tierpolizei 1 – Kommissare mit Fell und Feder

Illustriert von Ramona WultschnerVerlag Friedrich Oetinger, Hamburg 2020224 Seiten, Lesealter 8 – 10 Jahre

Die Katzenbärin Flopson und der gelb-schwarz gestachelte Streifentenrek Tjalle sind beste Freunde. Beide leben seit Jahren bei Frau Huppenschuh, die ihnen nichts weiter anzubieten hat, als Futter und Fernsehgucken. Während Tjalle damit zufrieden ist, sehnt sich die Katzenbärin nach den Tieren draußen und der weiten Welt.

Eines Morgens ist nicht nur die Wohnung verwüstet, sondern Tjalles Käfigtür steht auf und das kleine Tier ist verschwunden. Bestimmt ist ihm etwas zugestoßen. Im Hausflur nimmt die Katzenbärin seinen Geruch war. Flopson wird klar, dass sie Unterstützung braucht, um ihren sicher entführten Freund zu retten. Also muss sie die Stadttiere um Hilfe bitten. Doch leider schüchtern sie gleich „die miesesten, und fiesesten Typen der ganzen Stadt“, die Frettchen Raubacke und Pumpel ein, indem sie ihr klarmachen: “Stadttiere helfen sich nicht.“ (Wie nicht anders zu erwarten, setzen sie die Arme auf eine falsche Fährte.) Jemand Starkes müsste Flopson unterstützen. Da kommt ihr das Zwergpony Fridolin, das in einem Vorgarten in einem Bettbezug festhängt, gerade recht. Es erweist sich als freundlich und, obwohl es glaubt zu nichts nutze zu sein, gelingt es ihm mit einem kräftigen Tritt seiner Hinterbeine immerhin die Dachbodentür in Frau Huppenschuhs Haus zu öffnen. Tjalle ist dort oben nicht zu finden, stattdessen macht eine verletzte Blaumeise auf sich aufmerksam. „Wenn wir sie nicht füttern, stirbt sie vielleicht“, meint die Katzenbärin und setzt den lahmen Vogel zum Transport in eine alte Kaffeetasse. Plötzlich geraten die drei Tiere unter Beschuss. Trockenerbsen prasseln auf sie nieder. Im Halbdunkel können sie keinen Angreifer ausmachen, aber sie vermuten, diese Attacke könnte etwas mit Flopsons Verschwinden zu tun haben.

Eines Morgens ist nicht nur die Wohnung verwüstet, sondern Tjalles Käfigtür steht auf und das kleine Tier ist verschwunden. Bestimmt ist ihm etwas zugestoßen. Im Hausflur nimmt die Katzenbärin seinen Geruch war. Flopson wird klar, dass sie Unterstützung braucht, um ihren sicher entführten Freund zu retten. Also muss sie die Stadttiere um Hilfe bitten. Doch leider schüchtern sie gleich „die miesesten, und fiesesten Typen der ganzen Stadt“, die Frettchen Raubacke und Pumpel ein, indem sie ihr klarmachen: “Stadttiere helfen sich nicht.“ (Wie nicht anders zu erwarten, setzen sie die Arme auf eine falsche Fährte.) Jemand Starkes müsste Flopson unterstützen. Da kommt ihr das Zwergpony Fridolin, das in einem Vorgarten in einem Bettbezug festhängt, gerade recht. Es erweist sich als freundlich und, obwohl es glaubt zu nichts nutze zu sein, gelingt es ihm mit einem kräftigen Tritt seiner Hinterbeine immerhin die Dachbodentür in Frau Huppenschuhs Haus zu öffnen. Tjalle ist dort oben nicht zu finden, stattdessen macht eine verletzte Blaumeise auf sich aufmerksam. „Wenn wir sie nicht füttern, stirbt sie vielleicht“, meint die Katzenbärin und setzt den lahmen Vogel zum Transport in eine alte Kaffeetasse. Plötzlich geraten die drei Tiere unter Beschuss. Trockenerbsen prasseln auf sie nieder. Im Halbdunkel können sie keinen Angreifer ausmachen, aber sie vermuten, diese Attacke könnte etwas mit Flopsons Verschwinden zu tun haben.

Jemand Starkes müsste Flopson unterstützen. Da kommt ihr das Zwergpony Fridolin, das in einem Vorgarten in einem Bettbezug festhängt, gerade recht. Es erweist sich als freundlich und, obwohl es glaubt zu nichts nutze zu sein, gelingt es ihm mit einem kräftigen Tritt seiner Hinterbeine immerhin die Dachbodentür in Frau Huppenschuhs Haus zu öffnen. Tjalle ist dort oben nicht zu finden, stattdessen macht eine verletzte Blaumeise auf sich aufmerksam. „Wenn wir sie nicht füttern, stirbt sie vielleicht“, meint die Katzenbärin und setzt den lahmen Vogel zum Transport in eine alte Kaffeetasse. Plötzlich geraten die drei Tiere unter Beschuss. Trockenerbsen prasseln auf sie nieder. Im Halbdunkel können sie keinen Angreifer ausmachen, aber sie vermuten, diese Attacke könnte etwas mit Flopsons Verschwinden zu tun haben. Auf einem vermüllten Grundstück entdecken die Gefährten ein Autowrack. Bei dem gerade einsetzenden Nieselregen ein idealer Unterschlupf! Doch leider hat das ausrangierte Polizeiauto schon einen Besitzer und der behauptet lautstark und rabiat seinen Platz. Jack heißt der auf Krawall gebürstete kleine Hamster. Auf einem Auge trägt er eine Augenklappe, mit dem anderen schaut er die Freunde mürrisch an. Selbstredend lehnt er die Bitte der drei Tiere ab, ihm Unterschlupf zu gewähren. Der entführte Streifentenrek hingegen weckt sein Interesse, so dass er seinen Besuchern „großherzig“ erlaubt, eine Nacht und eine weitere und eine weitere …zu bleiben. Auch er will bei der Spurensuche helfen, und so kommt es, dass sie beschließen, sich als TIERPOLIZEI zusammenzutun (Dienststelle: Jacks altes Auto). Jeder sammelt seinen Fähigkeiten entsprechend Spuren, Beweismaterial und Fingerabdrücke. Jacks Flatterband und sein gut sortierter Werkzeugkasten tun ein Übriges, um sie spüren zu lassen: Gemeinsam sind wir stark.

Anna Böhms Buch führt vor, dass aus gegenseitiger Hilfsbereitschaft Stärke erwachsen kann und dass Freundschaft ein Gewinn ist. Ihr Kinderkrimi ist spannend und rätselhaft bis zum Schluss. Sie erzählt mit kreativem Sprachwitz, der besonders in den schlagfertigen Dialogen der Tiere zum Ausdruck kommt. Die beziehen die Leser und Leserinnen mit ein und amüsieren sie mit lustigen Formulierungen und Wortneuschöpfungen. (Basta Ballischnasta, Fingerabdrückler, Füllungsfusseln, usw.). Auch die Verschiedenartigkeit der Tiere hat Unterhaltungswert. Ein tollpatschiges Zwerpony in Aktion mit einem grantelnden Plüschhamster ist eben einfach komisch.

Die Geschichte ist in 25 kurze Kapitel unterteilt und endet mit einer Anleitung: „Flopson zeichnen“. Das ganze Buch durchziehen Ramona Wultschners hervorragende Illustrationen. Mit ihren Bildern fängt sie Situationskomik ein und verstärkt den Texteindruck. Ihr Cover mit der Ausstanzung, ausgewählten Buchszenen und dem rot-weißen Absperrband, das sich im Buchschnitt in schwarz-weiß fortsetzt, ist schon ein Hingucker.

DIE TIERPOLIZEI bietet ungetrübtes Lesevergnügen für Selbst- und Vorleser (für Kinder ab 6 Jahren), für Mädchen sowie Jungen. Und natürlich geht die Geschichte weiter: Bd. 2: Ohren hoch oder es knallt!

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