Aktuelles Buch des Monats

Buch des Monats Dezember 2025

Sandra Grimm:

Mimi Zuckerperle und die Zauberbäckerei (1). Die magische Törtchen-Explosion

Illustriert von Laura Bednarski

Arena Verlag Würzburg 2023

96 Seiten, Lesealter ab 7 Jahre

Die kleine Hexe Mimi Zuckerperle war als begeisterte Bäckerin schon viel unterwegs. Sie hat am Südpol Vulkangebäck erforscht und einen Backwettbewerb in Grönland gewonnen.  Als sie auf einem Plakat liest, dass die Hexenschule am Waldsee eine Hilfe für die Zauberbäckerei sucht, erscheint ihr das Angebot wie für sie gemacht. Eichhörnchen Nüssli, ihr Freund und Glücksbringer, ist davon nicht so recht überzeugt: „Du kannst prima backen, aber meistens geht etwas schief.“ Mimi backt nämlich mit so viel Gefühl, dass das Gebäck sich damit ansteckt und überschnappt. Da können ihre Muffins schon mal leuchten und zittern.

Als Mimi sich bewirbt, stellt sich heraus, dass sie gegen die hinterhältige Hexe Furunkel antreten muss. Von ihr hat sie nicht Gutes zu erwarten. Aber die kleine Hexe blendet das aus. Sie hat Mimi-magische Lust auf diese Arbeit. Die Direktorin der Hexenschule teilt beiden Hexen einige Hexenwichte zu. Mit denen sollen sie drei Tage üben und dann ihre Ergebnisse vorführen. Dann entscheidet sich, wer die Stelle als Gehilfe bekommt. Bevor Mimi loslegen kann, muss sie aber noch die Prüfung der Hexenschule bestehen, u.a. sich einen Hexennamen zulegen oder Hexen-Zungenbrecher-Zaubersprüche fehlerlos aufsagen.

Die Hexenkinder wollen zuerst eine riesige Schokoladentorte für alle backen. Als die Zutaten im Kessel sind, warten sie gespannt. Der Teig beginnt zu blubbern, doch dann brodelt er heftig, steigt nach oben und läuft über. Schon wieder ist es passiert: Mimis Aufregung ist in den Teig übergegangen. Doch das macht gar nichts. Mit ein paar Zaubersprüchen lässt sich die klebrige Masse schnell beseitigen. Auch wenn es weitere Pannen gibt, der Spaß ist für Mimi und ihre Gruppe in den Probebackstunden das Wichtigste. Und wie läuft es bei Hexe Furunkel?

Sandra Grimm stellt die vielen überraschenden Ereignisse dieser Hexengeschichte lebendig und mit sehr viel Witz dar. Auch in den Dialogen findet er sich wieder. Das Buch wirbt mit zahlreichen Mitmach-Aktionen. Leserinnen und Leser können nach Anleitung u.a. Hexennamen finden, sich an Zungenbrecher-Zaubersprüchen versuchen oder an der Hexen-Yoga teilnehmen.

Die Hauptakteurin Mimi sprüht vor Lebensfreude. Sie schafft es, mit Unvorhergesehenem umzugehen und auch noch Missgeschicken etwas abzugewinnen. Sie und das Eichhörnchen Nüssli sind zwei liebenswerte Akteure, denen man gerne durch das Geschehen folgt. Anders die Hexe Furunkel. Sie ist der Gegenpol, das „Böse“ in der Geschichte. Als Mimis Gegnerin tut sie einiges, um bis zum Schluss für Spannung zu sorgen.

Laura Bednarski illustriert die Hexengeschichte auf ansprechende, kindgerechte Weise. Ihre zahlreichen, oft ganzseitigen Bilder sind farblich gut abgestimmt, klar und konzentrieren sich auf wesentliche Textpassagen.

Wenn man wissen möchte, wie es mit der kleinen Hexe weitergeht: „Mimi Zuckerperle und die Zauberbäckerei. Die fliegenden Weihnachtsplätzchen“ und ein weiterer Band „Die verhexten Regenbogen-Brezeln“ sind bereits erschienen.

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